Von November 2015 bis März 2017 war Borderline Sicilia Onlus die italienische Partnerorganisation des transnationalen Projektes „Kontroversen in der europäischen Migrationspolitik – Schutzgewährung versus Grenzsicherung“ (KideM), das im Rahmen des Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur EACEA von der EU gefördert wurde.

Die Kontroverse in der europäischen Migrationspolitik um das Thema der sogenannten „illegalen Einwanderung“ hatte eine grundlegende Krise der europäischen Werte enthüllt: Schutzsuchende, die vor Verfolgung fliehen, stoßen auf Grenzen, die den Zugang zu den verschiedenen Schutzmaßnahmen nahezu systematisch versperren.

In Zusammenarbeit mit borderline-europe (D), Asyl in Not (A) und Dictio (GR) hat Borderline Sicilia umfassende Recherchen und Veranstaltungsreihen durchgeführt, in denen dieser grundlegende Konflikt länderspezifisch untersucht werden sollte. Der Abschlussbericht des Projekts liegt unter dem Titel „Criminalization of Flight and Escape Aid“ (Kriminalisierung von Flucht und Fluchthilfe) auf der Seite www.crimig.wordpress.com vor.

Projektartikel