14 Januar 2019

Besuch in den SPRAR* von Francofonte

Anfang Oktober haben wir uns aufgemacht, das SPRAR zu besuchen, das von dem Konsortium Sol.Co in Francofonte, Provinz Syrakus, verwaltet wird.

Es handelt sich um zwei Zentren, die sich zwar in Abstimmung miteinander befinden aber unabhängig voneinander sind. Beide liegen in einer sehr zentralen Lage des Städtchens in der Gegend von Syrakus. Der Besuch wurde in der Zeit durchgeführt als das Gesetzesdekret „Immigration und Sicherheit“ veröffentlicht wurde. So schildert dieser Bericht eine Momentaufnahme der Situation bevor das Dekret in Kraft trat.

Die erste Einrichtung, die wir besuchen, befindet sich wenige Meter entfernt vom historischen Zentrum der Stadt. Es begrüßt uns ein weiter, offener Platz auf dem wir Bewohner*innen antreffen, die sich entspannt miteinander unterhalten, die uns ins Innere der Einrichtung führen und den Weg zum Büro der Koordinatorin der Einrichtung weisen. Dieses ist belegt mit einem Herrn pakistanischer Herkunft und einer Kulturmittlerin. Es wird uns erklärt, dass dies ein besonderer Fall sei, insofern es sich um einen Vater handelt, der allein mit seiner Tochter im Zentrum lebt, und dass im Zentrum eine weitere Familie mit einem alleinerziehenden Elternteil anwesend sei, eine ungewöhnliche Sache für eine Gemeinschaftsunterkunft für Männer.

Die Koordinatorin erzählt von den Schwierigkeiten aber auch von den positiven Aspekten daran, Minderjährige im Zentrum zu haben; diese versuche man mit spontanen Dienstleistungen zu versorgen, wie in einer Art Sommercamp.

Nach diesen kurzen Vorbemerkungen erklärt sie uns, dass die beiden Zentren je 31 Personen beherbergen. Hinzukommen 26 Personen, aufgeteilt in vier familiäre Einheiten, die Teil eines Umsiedlungsprojekts sind, sodass insgesamt 88 Plätze vorhanden sind. Die anwesenden 62 jungen Leute leben gemeinsamen in den zwei Zentren während die Familien in unabhängigen Unterkünften über das Städtchen verteilt untergebracht sind.

Der Großteil der Aufgenommenen genießt humanitären Schutz, während es sehr wenige Asylsuchende gibt und ca. 15% Berufungskläger. Eine weitere Person, die im Sinne der Dublin-Regelung nach Italien zurückgeschickt worden ist, ist auch unter den Bewohner*innen. Es handelt sich neben den zwei Ein-Elternteil-Familien und den Familien, die aus der Umsiedlung hervorgegangen sind, um junge Erwachsene im Alter von 19 bis 25 Jahren.

Was das Personal angeht, so gibt es vier Sprach- und Kulturmittler*innen, die auf Abruf arbeiten, nur um Einzelgespräche zu führen. Tatsächlich waren die Mittler*innen zuvor fest anwesend, aber im Laufe der Zeit haben einige der Bewohner*innen, die schon länger da sind, begonnen, Landsleuten, die gerade angekommen sind, bei der Eingliederung zu helfen.

Im Zentrum gibt es auch eine Psychologin, die anscheinend nur Gesprächssitzungen anbietet, welche der Erkennung der Kompetenzen und Fähigkeiten dienen, auf denen der individualisierte weitere Weg basiert. Dies ist ein kritischer Punkt insofern es sich um Menschen handelt, die im Großteil der Fälle in Libyen der Folter und entwürdigenden Behandlung unterworfen waren. Aus diesem Grund bräuchten sie eine therapeutische Behandlung, die weit über die reine Identifizierung der Kompetenzen hinausginge, die von der Psychologin des Zentrums unternommen wird. Wie wir wissen, entwickeln viele der libyschen Ex-Gefangenen Krankheitsbilder der posttraumatischen Belastungsstörung, die sich auf latente Art und Weise zeigen kann. Deshalb brauchen sie ein konstantes Monitoring, mit dem Ziel, eine Rehabilitation durchzuführen.

Die Anwält*innen sind ca. einmal die Woche da und kümmern sich um die Vorbereitung der Anhörung vor der Territorialkommission und um Widersprüche gegen eine negative Entscheidung.

Bei der Ankunft in der Einrichtung wird man von der Koordinatorin und einem*r Mittler*in begrüßt, mit denen man über den Aufnahmevertrag spricht und die Möglichkeit, eine Nacht im Zentrum zu verbringen, bevor man den Vertrag annimmt oder nicht. Das geschieht, weil der Vertrag Rechte aber auch Pflichten vorsieht, wie z.B. die Reinigung der Gemeinschaftssäle, mit einer Strafe für diejenigen, die ihrer Schicht nicht nachkommen. Die Strafe ist eine Kürzung des Taschengeldes um 1,50€ für jede verpasste Schicht. Eine verständliche Entscheidung, weil sie die Bewohner*innen an ihre Verpflichtungen erinnert, angesichts der Geringfügigkeit der monatlichen Bezahlung in Höhe von 45€ aber vielleicht eine übermäßige Bestrafung.

Der Eintritt in das Zentrum sieht kein medizinisches Screening vor; man folgt damit der Anweisung des Zentralen Dienstes, der eine solche Praxis als eine Verletzung der Privatsphäre ansieht. Es ist aber ein Arzt vor Ort, der sich mit den Mitarbeiter*innen abstimmt und die Abgabe der Medikamente verwaltet.

Die Unterhaltung wendet sich der sprachlich-kulturellen Integration zu. 14 der 26 Berechtigten sind in dem CPIA* von Lentini eingeschrieben, während die anderen an Italienischkursen teilnehmen, die an Ort und Stelle von einer Anthropologin mit insgesamt zehn Wochenstunden angeboten werden. Die Übrigen sind bei öffentlichen Schulen eingeschrieben.

Was die Arbeitsintegration angeht, so hat man sich entschieden, zusammen mit den Firmen der Gegend einen runden Tisch zu organisieren, um zu sensibilisieren und Partnerschaften zu schaffen. Dadurch sollen Ausbildungspraktika entstehen von ungefähr drei Monaten, in einigen Fällen mit sogenannten 6+6-Verträgen: sechs Monate, die von der Einrichtung bezahlt werden, und sechs Monate von der Firma, in der Höhe von ungefähr 350-400€ pro Monat. Die Koordinatorin erzählt, dass diese Art von Praktikum sich als erfolgreich erwiesen habe in Hinblick auf die Arbeitsintegration, da ungefähr sieben bestätigte Personen inzwischen in der Firma arbeiten, in der sie auch das Praktikum absolviert haben. Darüber hinaus werden während des Winters Professionalisierungskurse angeboten und im Sommer Kurse zur Erlangung des Führerscheins. Wichtig für die Integration ist der Sport; deshalb wurden Verträge unterschrieben mit einer öffentlichen und einer privaten Einrichtung, sodass viele der jungen Leute der Einrichtung zu Fußballmannschaften der Städte in der Umgebung gehören.

Was die Bearbeitungszeiten anbelangt der Verfahren zur Anerkennung des Schutzes wird uns berichtet, dass es der Gebietskommission von Syrakus offensichtlich immer gelungen ist, die Anhörung circa einen Monat nach der Ankunft des Asylsuchenden durchzuführen. Es bleibt allerdings der Wermutstropfen, dass die Ausstellung der Aufenthaltsgenehmigung für das Asylgesuch seitens der Quästur von Syrakus ausbleibt. Trotz der Schnelligkeit der Kommission, die dafür sorgt, dass die durchschnittliche Verweildauer bei sechs Monaten liegt, bleiben manche Personen auch vier Jahre in der Einrichtung; sie warten darauf, dass über ihren Antrag vor Gericht entschieden wird.

Uns wird dann das Umsiedlungsprojekt vorgestellt, das sich um Geflüchtete kümmert, die allein sind und nicht im Land der Erstaufnahme bleiben können und deshalb in ein Drittland verlegt werden, in diesem Fall nach Italien. Es handelt sich um Quoten, die jährlich von der Regierung entschieden werden. Es ist eine der wenigen legalen Eintrittsmöglichkeiten in ein europäisches Land. Das Umsiedlungsprojekt liegt aber im Zuständigkeitsbereich des zweiten SPRAR-Zentrums von Francofonte, dessen Koordinierung, auch wenn mit dem ersten verbunden, unabhängig agiert. Insofern ist das, was für das erste SPRAR gilt, nicht automatisch auch für das zweite gültig.

Das zweite Gemeinschaftszentrum ist in einem Palazzo im historischen Zentrum der Stadt untergebracht, das noch die Überreste seines ehemaligen religiösen Gebrauchs zeigt, ein ehemaliges Kloster. Uns begrüßt die Koordinatorin des genannten Projektes, mit der wir vor allem das Problem der Integration in die städtische Bevölkerung angehen. Um die Begegnung zwischen den Bewohner*innen von Francofonte und den im Zentrum aufgenommenen jungen Leuten zu fördern, wurden verschiedene Projekte organisiert. Das wichtigste, und von Erfolg gekrönt, ist das Projekt „bunte Häuser“, bei dem einige Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters wieder instand gesetzt wurden. Die Absicht dahinter ist, ein soziales Begegnungszentrum für die Interaktion zwischen den Jugendlichen des Ortes und den Jugendlichen, die aus anderen Ländern gekommen sind, zu schaffen. Insbesondere ist eine Terrasse des Klosters instand gesetzt worden, mit Wandmalereien, kleinen Gärten und einer Leinwand, auf die Filme projiziert werden.

Das Gespräch wendet sich dem Umsiedlungsprojekt zu. Es handelt sich um Familien aus Syrien und Eritrea, die ursprünglich in der Türkei und in Libyen angekommen sind und von dort aus nach Italien verlegt wurden. Sie wohnen alle in eigenständigen Häusern, was die soziale Integration begünstigt hat: durch die Schaffung von Nachbarschaftsbeziehungen, der Notwendigkeit sich bürokratisch zu organisieren und die Eingliederung der Kinder in öffentliche Schulen. Nachdem sie das SPRAR* verlassen haben, sind finanzielle Hilfen für die Miete vorgesehen. Einige Familien, die dank Ausbildungspraktika einer geregelten Arbeit nachgehen, haben beschlossen, tatsächlich in Francofonte wohnen zu bleiben.

Die Koordinatorin führt uns durch das Zentrum, wir sehen die Räume der Küche, den Flügel, der als Schlaftrakt dient, mit Zimmern mit Bad für je 4 Personen, und die Aufenthaltsräume. Das Zentrum präsentiert sich nicht schlecht und es scheint, dass das Leben beschaulich verläuft. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt, vor allem, was die Aufnahme angeht. Somit endet mein Besuch in den beiden Zentren und wir machen uns auf die Suche nach ehemaligen Bewohner*innen des Zentrums. Wir treffen einige von ihnen, die bereit sind, uns von ihren Erfahrungen im SPRAR zu erzählen.

Das, was uns erzählt wird, unterscheidet sich leicht von den Präsentationen der beiden Koordinatorinnen. Es ist zuzugeben, dass im ersten Zentrum die Situation positiver zu sein scheint, insbesondere was die Eingliederung in die Arbeit angeht. Es bleiben jedoch Kritikpunkte. Um mit der schon genannten Kürzung des Taschengeldes zu beginnen, die, wie von den ehemaligen Bewohner*innen behauptet, manchmal auch durchgeführt wurde, wenn die Personen wegen anderer Verpflichtungen der Ausbildung oder der Arbeit verhindert waren an der Reinigung teilzunehmen. Eine solche Reduzierung des Taschengeldes entkräftet, und zwar nicht geringfügig, die monatliche Wirtschaftskraft der Bewohner*innen, so dass sie gezwungen sind, Kleidung unter sich weiterzureichen. Sie erzählen uns auch, dass das Taschengeld kollektiv gekürzt wird, falls etwas kaputt geht. Die Bewohner*innen mussten ein Bügeleisen und einen Kühlschrank aus eigener Tasche bezahlen, obwohl die Verantwortung für die Vorfälle niemandem zugewiesen wurde.

Aus den Erzählungen geht auch hervor, dass es keine Möglichkeit gibt, eigenständig die Küche zu nutzen. Diese ist nur während der Essenzeiten geöffnet wird und unter Aufsicht der professionellen Köche*innen, die beauftragt sind, die Speisen auszuwählen, mit denen die Bewohner*innen versorgt werden. Den Ehemaligen zufolge verletzt eine solche Praxis die persönliche Autonomie, insofern diejenigen, die verhindert sind, während der vom Zentrum vorgesehenen Zeiten zu essen, gezwungen sind, mit dem wenigen Geld, das sie bekommen, auswärts zu essen. Gleichzeitig sind sie, wenn sie anwesend sind, immer gezwungen das zu essen was andere entschieden haben.

Das vielleicht größte Problem besteht darin, dass Beziehungen zu den Menschen in Francofonte fehlen und in der Schwierigkeit, mit der italienischen Bürokratie zurechtzukommen, weil sie nie jemand zur Quästur begleitet hat, auch dann nicht, als sie gerade erst angekommen waren. Die Muslime beklagen darüber hinaus die Schwierigkeit, ihre eigene Religion auszuüben: Es wird ein Shuttledienst angeboten, um zum Freitagsgebet nach Catania zu kommen, aber nicht regelmäßig, sondern einmal, höchstens zweimal pro Monat.

Ein weiteres Problem ist die Wahrnehmung der Bewohner*innen im Hinblick auf die individuelle Behandlung. Uns wird gesagt, dass es einen Unterschied in der Behandlung gibt, dass der Respekt variiert in Abhängigkeit zur Affinität der Bewohner*innen zu bestimmten Mitarbeiter*innen und ihres prompten Gehorsams bei den Putzschichten. Vor allem bemerken wir einen gewissen Groll gegen die Familien des Umsiedlungsprojekts, der darin begründet ist, dass diese eine größere Autonomie und Entscheidungsfreiheit genießen als die jungen Leute des Zentrums. Dieser Groll spiegelt leider auch eine ethnische Differenz wieder: Die Familien der Umsiedlung sind vornehmlich syrischer Herkunft und daher den körperlichen Zügen nach näher an der italienischen Bevölkerung, während die jungen Leute der Gemeinschaftsunterkünfte alle aus Ländern südlich der Sahara stammen. Die heftigste Kritik wird uns von einem Jugendlichen mit körperlichen Problemen mitgeteilt, der sich darüber beschwert, nicht zum Krankenhaus begleitet worden zu sein obwohl er einen Termin vereinbart hatte. Ortswechsel zu organisieren erfordert sicher eine vorhergehende Meldung durch den Nutznießer; es bleibt gleichwohl die Tatsache, dass man einen Jugendlichen mit Gesundheitsproblemen nicht die Untersuchung durch einen Spezialisten verpassen lassen kann.

Generell handelt es sich um ein SPRAR*, das annehmbare Dienste anbietet während einige Kritikpunkte bestehen, das aber trotz der schwierigen Aufgabe sicherlich versucht, Dienste anzubieten.

Vielleicht ist es das wirkliche Problem der SPRAR*, nicht alleine dieses sondern des gesamten Systems, dass es nicht erfolgreich zur Selbständigkeit der Migrant*innen führt. Beispielsweise ist problematisch, dass sie nicht über das Essen entscheiden können, abgeschirmt von der Zivilgesellschaft leben, in überbelegten Schlafsälen, ohne ein Minimum an Privatsphäre, die jeder Mensch braucht. Sie befinden sich also weder in der Rolle der*s aktiven Bürgers*in, noch in der des Gastes, der, oft nicht willkommen, in Einrichtungen unterkommt, die ad hoc entstanden sind. Nicht allein das, es gibt Entscheidungen, die in geografischer Hinsicht unglücklich getroffen wurden: die Unterbringung in kleinen städtischen Zentren kann von Vorteil sein, wenn man Projekte schafft, die die Inklusion ins soziale Netz befördern, ein wenig, wie es in Riace geschah. Dort ist es durch gemischte handwerkliche Werkstätte und eine dezentrale Aufnahmepraxis gelungen, dass die neuen Bewohner*innen zum integrierten Bestandteil der Zivilgesellschaft des Ortes werden konnten. Aber diese Unterbringungsform kann sich auch als Nachteil erweisen, wenn man im Gegensatz zu Riace die Migrant*innen in Massenzentren an der Peripherie von Stadtteilen unterbringt, welche mit der Zeit zum maximalen Aktionsradius der Bewohner*innen werden und gleichzeitig zu Orten, die von den Bürger*innen gemieden werden.

In diesem Sinne, und auch angesichts der Überführung des Salvini-Dekrets in ein Gesetz, wäre es notwendig darüber nachzudenken wie das SPRAR* verbessert und funktionaler gestaltet werden kann. Es gilt europaweit als gelungenes Aufnahmesystem, und ist das einzige auf der Liste, dem Mittel zur Verfügung stehen zur sprachlichen, kulturellen und Arbeitsintegration der Migrant*innen. Man könnte dabei auch den konkreten Beispielen folgen, die sich in Italien schon als erfolgreich erwiesen haben, mit denen man das SPRAR*-System ändern und verbessern könnte, um so aus der Aufnahme einen positiven Motor für das ganze Land zu machen. Im Gegenteil, die Regierung setzt das geniale Projekt um, die SPRAR* von allen Asylsuchenden und denen, die humanitären Schutz genießen, zu leeren, das heißt von mehr als 70% der Nutznießer. So wird die Zahl der verbrecherischen Zentren wie CAS* und CARA* vergrößert, die in landwirtschaftlich genutzten Gegenden Siziliens verstreut sind und wo der Weg in die Eigenständigkeit der Migrant*innen nicht unterstützt wird. Anstelledessen gleichen sie Zentren der Ausbeutung und der Menschenrechtsverletzungen, eins unter allen das CARA* von Mineo, wie wir im Laufe der Jahre Gelegenheit hatten zu beklagen.

Die Absicht der Regierung ist klar: einerseits damit fortzufahren, den Interessen derjenigen nachzukommen, die aus der Aufnahme ein Geschäft gemacht haben und denen der Multinationalen, die an der Arbeitskraft, die von Migrant*innen zu niedrigsten Kosten bereitgestellt wird, zu verdienen. Andererseits diejenigen immer mehr zu kriminalisieren, die sich täglich und freiwillig verausgaben, um Menschenleben zu retten und die unveräußerlichen Rechte der Menschen zu schützen.

Peppe Platania

Borderline Sicilia

SPRAR – Sistema di protezione per rifugiati e richiedenti asilo: Schutzsystem für Asylsuchende und Geflüchtete, kommunales Aufnahmesystem auf freiwilliger Basis (keine staatliche Verpflichtung), ca. 3000 – 3500 Plätze in ganz Italien. Soll zur Integration der Geflüchteten dienen.
CAS – Centro di accoglienza straordinaria: außerordentliches Aufnahmezentrum
CARA – Centro di accoglienza per richiedenti asilo: Aufnahmezentrum für Asylsuchende
CPIA (Früher CPT) – Centri Provinciali per l’Istruzione degli adulti: Zentren der Provinz für Erwachsenenbildung

Übersetzung aus dem Italienischen von Rainer Grüber

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